Beendigung einer Lebensgemeinschaft
Was emotional beginnt, endet rechtlich nüchtern: Die vermögensrechtliche Auseinandersetzung folgt nicht dem EheG, sondern den allgemeinen Regeln des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuchs (ABGB). Für die vermögensrechtliche Auseinandersetzung nach der Auflösung einer Lebensgemeinschaft sind die Bestimmungen über die Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse (§§ 81 ff EheG) weder direkt…
Erben
Mit 1. Jänner 2017 ist ein Großteil der Regelungen des Erbrechts-Änderungsgesetzes 2015 in Kraft getreten. Dieses Gesetz enthält zahlreiche neue Regelungen, die auf alle Todesfälle ab dem 1.1.2017 anzuwenden sind. - Pflichtteilsberechtigte Personen: Als Pflichtteil bezeichnet man jenen Mindestanteil am Erbe in Geld, den bestimmte Personen aus dem Nachlass des…
Der Streit um die Grenze!
Die Festlegung und Bestimmung von Grundstücksgrenzen in Österreich erfolgt nach einer klaren rechtlichen Systematik, die sich primär danach richtet, ob die Grundstücke im Grenzkataster eingetragen sind oder nicht. Vertragliche Einigung (Grenzvergleich) Unabhängig von der Art der grundbücherlichen Erfassung können benachbarte Grundeigentümer jederzeit eine strittige oder unklare Grenze durch eine Vereinbarung…
nacheheliche Aufteilung angesammelter Liegenschaften
Allgemein gilt der Aufteilungsgrundsatz gem. § 82 Abs 1 EheG, dass zu einem Unternehmen gehörende Sachen oder Unternehmensanteile, außer es handelt sich um reine Wertanlagen, nicht der nachehelichen Vermögensaufteilung unterliegen. Ab wann sind aber mehrere, während der Ehe erworbene Liegenschaften, die beispielsweise vermietet werden, ein von der Aufteilung ausgenommenes schutzwürdiges…
Was ist im Zuge der Scheidung aufzuteilen?
Bei einer Ehescheidung in Österreich unterliegt nicht das gesamte Vermögen der Ehegatten der Aufteilung. Das Gesetz unterscheidet präzise, welche Vermögenswerte in die Aufteilungsmasse fallen und welche davon ausgenommen sind. Der gesetzliche Güterstand während der Ehe ist die Gütertrennung, was bedeutet, dass jeder Ehegatte Eigentümer seines Vermögens bleibt (§ 1237 ABGB). Erst…
Der Pflichtteil im Erbrecht
Wer glaubt, man könne seine Familie im Testament einfach leer ausgehen lassen, hat die Rechnung ohne das Pflichtteilsrecht gemacht – denn ganz so leicht lässt sich der gesetzliche Mindestanteil naher Angehöriger nicht aus der Welt schaffen. Der Pflichtteilsanspruch sichert bestimmten nahen Angehörigen eine Mindestbeteiligung am Wert des Vermögens des Verstorbenen.…
Neue Formvorschriften beim Testament
Seit 1.1.2017 gelten neue, strengere Anforderungen an fremdhändige Testamente. Für letztwillige Verfügungen sind bestimmte Formvorschriften vorgesehen. Werden diese nicht eingehalten, ist die Verfügung nicht wirksam. Ein fremdhändiges Testament kann am Computer (Achtung: ausdrucken!), der Schreibmaschine oder auch handschriftlich von einer anderen Person verfasst und muss vom Erblasser eigenhändig unterschrieben…
Wie unterstützte ich Sie bei Immobiliengeschäften:
ich — analysiere vertraulich Ihre individuelle Situation und informiere Sie über rechtliche Rahmenbedingungen sowie anfallende Steuern und Gebühren — kläre, ob ein Grundstück für Ihre weiteren Interessen überhaupt geeignet ist (hinsichtlich Bebaubarkeit, bücherliche und außerbücherliche Belastungen, Fruchtgenussrecht, Servitute und Reallasten usw.) — berate Sie, ob und zu welchem Zeitpunkt ein…